ach. eine liebeserklärung.

bistdunochwach

Hast du schonmal jemanden getroffen, bei dem dir unweigerlich die Frage durch den Kopf ging, wo derjenige bloß all die Jahre gesteckt hat? Und weshalb er grade jetzt vor dir steht und grinst? Und wie dir so lange entgehen konnte, dass da was fehlte? Und dann fällt dir ein ‘Nee, das wär nicht gegangen, das geht doch erst jetzt.’

Mir ist das passiert. Allerdings nicht mit einem Menschen.
Mir ist ein Buch begegnet. Oder ich hab es gefunden. Oder es hat mich gefunden. Oder… egal.
Jetzt liegt es neben mir, hilft alte Gefühle neu zu sortieren, macht wehmütig und glücklich und ich würd sie mir so gerne merken, die ganzen schönen Worte.

„Immer ging es darum, etwas bloß nicht zuerst zu tun, immer musste man darauf achten, nichts zu machen, was auf Ablehnung stoßen könnte, weil das viel zu weh tat, deswegen war es so einfach, immer alles zu verneinen und einem Ja aus dem Weg zu gehen, die Frage nach einem Ja gar nicht zu stellen.“

Und es ist als hätte ich Durst und irgendwer drückt mir ein eiskaltes Bier in die Hand. Dummes Problem: Trink ich das jetzt auf einen Schlag, ohne auch nur einmal abzusetzen? Oder schlückchenweise, damit es möglichst lange hält? Doch, es soll möglichst lange halten. Und glücklicherweise werden Worte nicht schal oder abgestanden, sie verlieren keine Kohlensäure und werden nicht warm in der Hand.

“Diese Geschichte kannte ich schon, diese Geschichte fing so an, dass mir jemand sagte, ich habe Erwartungen, und dann erschreckte ich, weil ich bis dato gar nichts davon gewusst hatte. Langsam überlegte ich schon, mir einen Streichelzoo für diese Erwartungen zuzulegen, da konnte man dann reingehen und sich vergewissern, dass die Tiere kleiner waren als im Bilderbuch und einem wirklich nur bis zum Knie gingen, dass sie nur spielen wollten und froh waren, wenn man ihnen ab und an ein paar Snacks aus dem Automaten zog. Denn jedes Mal mussten diese Erwartungen als Begründung herhalten, auch wenn es noch keine einzige richtige Erwartung gab, nicht eine mit Fell, die größer war als “Wir schauen mal”, höchstens etwas mit zartem Flaum.”

Weil ich das nicht schöner sagen kann als meine erste Kindheitsschwärmerei, leih ich mir mal ein paar Sätze: ‘Mögen es alle hören. Ich will es in die Welt hinaus schreien. Dass sich mir der Kopf vor lauter Glück dreht, dass ich mich verliebt habe!’ In Rea und Konrad, in alles, was ich so gut nachvollziehen kann, in feine Formulierungen, in die treffenden Beschreibungen der inneren Umstände, in so ziemlich alles, was zwischen diesen Buchdeckeln steckt.

So. Viel. Herz.

Und ich will sagen “Lies das, und nimm irgendwas davon mit. Vielleicht trifft es da, wo es wehtut. Und das ist dann genau richtig.”

takeoff

that’s what the rain is followed by

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Nach über zwanzig Jahren zum ersten Mal wieder mit klopfendem Herzen am Flughafen sitzen.

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Andere sind da routinierter.

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Weil Deutschland Ende November grade von Schneestürmen überrascht wird, sitzen wir erstmal 90 Minuten im Flugzeug. Ausreichend um noch ein wenig nervös zu werden.

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Nächster Morgen: Aufwachen im Süden.

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Hola, Barcelona. I’m falling in love too fast.

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Wenn man nicht weiss, wo man hinschaun soll. Selbst das Straßenpflaster ist verflucht schön.

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Dran zu denken, dass in der Heimat grade Schnee geschippt wird – sehr sehr seltsam.

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Stormtrooper! Unterwegs Richtung Tibidabo. (Sieht auf der Karte nicht aus, als bräuchte man drei Stunden – ist aber so.)

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Meer, lange vermisst.

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So wenig ich mit der Kirche als Institution anfangen kann, so sehr liebe ich die Gebäude.

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Abends dann – Überraschend viel zu Essen und die besten Toilettenschilder überhaupt.

Montag:

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Test-Polas im Studio.

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Überall – wunderschöne Fliesenfußböden. Ich will sowas.

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home, sweet home.

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Jaja, miese Qualität, aber kann man erahnen wie schön das ist? Stuck an der Decke, Schönheiten an der Wand und am anderen Ende des Flurs wird sicher grade wieder eine Flasche Wein geöffnet.

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Abends Streifzug durch’s gotische Viertel und nach irrsinnig vielen Angeboten zum Drogenkauf – Bierchen im Hafen.

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Dienstag:

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Wieder gotisches Viertel, wieder ebenso verliebt in die verwinkelten Gässchen und diese grandiosen Farben!

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Nachmittags Dauerregen und eine Taxifahrt quer durch die Stadt.

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Schickes Abendessen bei den vier Katzen.

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Mit herzallerliebstem Wein. Allein schon der Flasche wegen…

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Mittwoch:

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Guten Morgen, Sina.

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Guten Morgen, Wohnzimmer.

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Und los Richtung Parc Güell.

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Oktober/November 2012. Barcelona Pt.I

eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Ein Anfang.

2013-01-09 23.24.20

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Reise in die Heimat, Notwist im Ohr, Kofferpacken im Kopf.

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Off to Berlin.
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Allerbestes Frühstück in der Seestraße. Wer würde woanders unterkommen wollen?!

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http://kitziasalgado.tumblr.com

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Mademoiselle A.

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Gäbe es eine Preisverleihung für traurige Räume – ein Spitzenkandidat!

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Brückenaward! Musik! Freibier! Sonne!

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Rosé-lastiger Nachmittag mit S.

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Das Gefühl danach – etwa dieses hier.

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Hier freundet sich grade Charlie mit seinem Instrument für den Abend an. Guter Mann!

http://facebook.com/charliebarnesmusic

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Gutes Buch!

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Gute Kombination!

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Wiedersehen mit Kitzia und ein Tag im Palais Rischer.

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Ein paar Tage später mit Besuch und Feierabendbier auf der Neckarwiese.

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Vatergeburtstag und schönster Kuchen.

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Tage, an denen man von Fremden Rosen geschenkt bekommt, kann man nicht wirklich blöd finden.

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Ein menschenscheues Wochenende im Bett, und er hier ist schuld.

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So sieht es aus, wenn sich der Sommer leise verabschiedet…

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…und ausser einer Erkältung nicht viel zurücklässt.
Aber man kann die Krankheit ja sinnvoll nutzen und die Tage zuhause damit verbringen, Post für liebe Menschen zu basteln.

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Nils Frahm und Olafur Arnalds in der alten Feuerwache.

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Vernissage von Lieblingscaro im zauberhaften Café Vogelfrei.

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Luz.

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Juli-September 2012.

2013

2013

Mit einer Uhr hörte es auf, vor zweieinhalb Jahren. Und nach einer kleinen Lücke in der Zeit geht es jetzt mit einer ebensolchen weiter. Mein Jahr beginnt mit Motivation und dem dringlichen Wunsch, die Kamera wieder öfter in der Hand … Weiterlesen

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Die Streifzüge mit der Kamera werden einfach nie langweilig.

Museum Gottersdorf, Winneweh 2010

früh

morgens um sieben, nach einer nacht ohne schlaf.  die anderen schlafen ihren rausch aus, ich geh mit meinem spazieren.

[21. mai 2009]

~So war es: auch das Traurige verging, auch die Schmerzen und Verzweiflungen vergingen, ebenso wie die Freuden, sie gingen vorüber, verblaßten, verloren ihre Tiefe und ihren Wert, und schließlich konnte man sich nicht mehr darauf besinnen, was es gewesen war, das einem einmal so weh getan hatte. Auch die Schmerzen verblühten und verwelkten. [...] Nichts hatte Bestand, auch nicht das Leid.~

H.Hesse – Narziß & Goldmund

never recover

never recover

taking selfportraits on a sunny afternoon, listening to the cardigans for hours.

~how I always memorize
every single misery
and I seem to glorify
everything inside of me…~